Unsere Pilgerfahrt nach St. Matthias in Trier geht grundsätzlich über drei Tage.
Wir starten in Kall an der Kirche am sehr frühen Morgen des Christi Himmelfahrt Tages. Nach zwei Stunden betender Wegstrecke kommen wir an unserem  Pilgerkreuz an. Nach kurzer Rast gehen wir schweigend weiter. Im ständigen Wechsel von Gebet, Gesang und Schweigen, vorbei an mehreren  Ortschaften, dazwischen immer wieder Wald und Wiesen durchquerend, erreichen wir nach einer kurzen Mittagspause am späten Nachmittag unser heutiges Ziel Pelm. Schön ist der Einzug mit Glockengeläut in die Kirchen unserer Tagesziele.

Der zweite Tag beginnt wie immer mit einem langen steten Anstieg, den wir nach einer kurzen Station schweigend bewältigen. Wir gelangen mittags nach Oberkail. Am Nachmittag bietet uns die Grillhütte bei Gransdorf die nötige Atmosphäre, um gemeinsam die hl. Messe zu feiern. Schnell sind wir anschließend in Binsfeld, unserem zweiten Tagesziel. Auch hier, wie in Pelm, finden wir bei unseren “Schlummereltern” herzliche Aufnahme.

SSt. Matthiaschon eine Tradition an unserem dritten Pilgertag ist, nach zweistündigem Weg zum Blankenheimer Kreuz, der gemeinsame Gottesdienst mit den Pilgern aus Ripsdorf. Bis zum stärkenden Mittagessen in Ehrang liegen noch zwei Stunden Wegstrecke vor uns. Zur letzten Etappe, durch die Vororte von Trier und entlang der Mosel, geht es am Nachmittag. Die Moselbrücken zählend, den Schweiß von der Stirne wischend, geht es über die letzte Brücke zur Matthias Basilika. Die Strapazen können noch so groß gewesen sein, beim Einzug in St. Matthias, am Grab des hl. Apostels, ist alles das vergessen. Geblieben sind die Erinnerungen und Gedanken an die letzten drei Tage, wie schnell sind sie doch immer vorbei. Gott sei Dank gibt es ja ein nächstes Mal.

Hier sind nun einige Fotos von unseren Pilgertouren zu sehen.
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