Jahresbericht zum Pilgerjahr 2008

 

Begonnen hatte es mit der Religiösen Woche vom 11. -13. 02 08

An den 3 Tagen richteten wir für je über 70 Personen das Frühstück.

 

Genau am 24. Februar feierten wir unser Patrozinium – unser Matthiasfest, mit einem Gottesdienst. Und anschließend trafen wir uns zur Jahresversammlung.

Neuerungen, Abläufe und Änderungen wurden besprochen.

Schön gemütlich haben wir dann noch zusammen gesessen.

 

Den Kreuzweg - in unserer Pfarrkirche - haben wir am 28. Februar vorgebetet.

 

Am 8. März machten sich 26 Wanderpilger, davon 8 Gäste,

mit dem Wanderführer Josef auf, in die erste Vortour.

Bei schönem Wetter wanderten wir über die Eifelhöhen. Unterbrochen nur durch ein paar Pausen kehrten wir am späten Nachmittag wieder nach Kall, unserem Ausgangsort zurück. Ca. 40 Wanderkilometer  konnten wir auf unserem Wanderkonto verbuchen.

 

Am Samstagmorgen dem 5. April ging`s in die 2. Vortour.

12 Wanderer machten sich mit dem Wanderführer Richard auf den Weg.

Die Eifelhöhen bieten reichlich Wanderziele. Diesmal gingen wir Richtung Nationalpark. Herrliche Wälder, schöne Ausblicke, lange Wegstrecken.

Vom Nationalpark Tor Vogelsang fuhren wir nach ca. 40 Wanderkilometer - mit dem Bus - wieder nach Kall zurück.

 

Vom 1. bis 3. Mai machten wir uns auf den Pilgerweg nach Trier.

Mit dem gewohnt frühen Gottesdienst begann die Wallfahrt. 33 Pilger stark war unsere Gruppe. Es war zwar frisch aber trocken, so lies es sich angenehm Pilgern.

In gewohntem Schritt erreichten wir unser Pilgerkreuz.

Und weiter ging es auf bekannten Pfaden, schweigend - singend - betend.

Vor Ripsdorf wurden die Jacken vorsichtig gelupft.

Im Sonnenschein gingen wir weiter, das Gebet unser ständiger Begleiter.

Pünktlich endete unser erster Pilgertag in Pelm. Mit Glockengeläut zogen wir in die Kirche ein. Nach unserem Gemeinsamen Abendessen waren alle recht früh schon in den Quartieren verschwunden.

Der nächste Morgen begann mit schönem, trockenem Wetter.

Zwar die Jacken hoch geschlossen, so zogen wir los.

Vor Salm waren die Getränke schon gefragt.

Im Salmtal, am Berganstieg nach Oberkail hielten wir erst einmal Statio und gingen dann schweigend hinauf. In der schönen Frohnert Kapelle feierten wir mit unserem Pilgerbruder Pfarrer Hellwig einen beeindruckenden Gottesdienst.

Nach dem Mittagessen zogen wir weiter, und alles bei Sonnenschein.

Nachdem wir die Autobahnbrücke passiert hatten, zog sich der Weg durch eine Baustelle vorbei am Flugplatz.

Das Glockengeläut kündete unsere Ankunft in Binsfeld.

Die große Schar der Gasteltern wartete schon auf uns.

Gemeinsam zogen wir in die Pfarrkirche ein.

Nach unserem gemeinsamen Abendessen warteten unsere Quartiersbetten schon auf uns.

Auch am anderen Morgen war der Wettergott uns gnädig.

Vom Matsch blieben wir im Wald aber nicht ganz verschont.

Am Blankenheimer Kreuz angekommen feierten wir, gemeinsam mit den Pilgern aus Ripsdorf, einen Gottesdienst unter freiem Himmel.

Das Ziel vor Augen, war der Weg nun nur noch ein Klacks, bergab durch herrlichen Wald bis Quint und Ehrang.

Mit dem leckeren Mittagessen im Bauch und Sonnenschein, wurden letzte Reserven aktiviert und der Moselweg, geteilt mit vielen Radlern, fast eine Leichtigkeit.

Mit einer großen Schar Pilger zogen wir in die Basilika ein.

Unser Ziel, das Apostelgrab des Hl. Matthias war erreicht.

Pilger und Busabholer trafen sich zum fröhlichen Ausklang.

Und mit dem Bus waren wir in knapp 2 Std. wieder in Kall.

Am Sonntag waren alle Blessuren fast vergessen,

als wir uns zum Abschlussgottesdienst in unserer St Nikolaus Pfarrkirche Kall einfanden.

Unserem Abschluss im Pfarrheim gab Udos Rückschau eine feine Würze.

 

Am 18. Oktober machten wir uns auf zur Vortour in Hermanns Heimat.

14 Wanderer waren seinem Wandervorschlag gefolgt, - trotz längerer Anreise.

An einem Friedhof parkten wir unsere Autos ab, und es ging in den Klingenweg.

Unter der Müngstener Brücke machten wir Rucksack Frühstückspause.

Leider sahen wir die älteste und höchste Eisenbahnbrücke nur im Nebel.

Durch Wald und viel auf und ab wanderten wir bis Gräfrath.

Gestärkt mit einem leckeren Mittagessen gingen wir weiter, entlang des Korkenzieherweges. Leider nun nur noch auf Teerwegen, quer durch Solingen und zurück zum Friedhof. In einem der abgestellten Autos wartete dann eine Überraschung auf uns. Hermanns 90 jährige Mutter hatte für uns leckersten Pflaumenkuchen gebacken. Nach ca 35 km  Wanderstrecke ließen wir uns den gut schmecken. Ohne Stau und unversehrt, kamen wir danach in Kall wieder an.

 

Mit der Ausrichtung des Frühstücks, in der religiösen Woche im Advent

vom 1. bis 3. Dezember schloss das Pilgerjahr 2008.